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Dopamine: Die Volksdroge die du kennen musst!

Dopamine die Volksdroge die du kennen musst!

Vorab: hier kommt nun eine Menge Text, welcher dir aber weiterhelfen kann. Aber keine Sorge. Wenn du diesen Aufmerksam durchgelesen hast gibt es 2 Belohnungen für dich!

Warum fällt es uns schwer etwas sinnvolles zu tun?

Mit Sicherheit hat Niemand Probleme Video Games zu spielen oder durch Social Media Informationen zu scrollen. Beide Aktivitäten kannst du mit Sicherheit für gut 2 Stunden, oder länger, machen ohne das deine Konzentration nachlässt oder du eine Pause brauchst. Aber was ist mit einer Stunde Lernen oder an deiner Geschäftsidee Arbeiten? Das wird mit Sicherheit eine große Herausforderung…

Aber Warum ist das so? Warum sind einige Tätigkeiten so Einfach und bei anderen finden wir tausend Ausreden es aufzuschieben… Auch wenn wir wissen das diese Aufgaben viel wichtiger sind und uns persönlich einen weitaus größeren Nutzen bringen?
Sport, Studium oder ein Nebengewerbe Gründen bring uns weitaus mehr Vorteile im weiteren Leben als unsere Minecraft Burg, der Bosskampf in WOW oder das Fernsehprogramm, über das wir uns schon vor dem Ansehen aufregen.

Viele würden sagen das ist weil die Eine Tätigkeit einfach ist und wenig Ansrtrengung braucht, während die andere schwierig ist und du dich anstrengen muss. Aber es gibt Menschen die scheinen keinerlei Probleme damit zu haben zu studieren, Sportübungen zu machen oder regelmäßig an Ihren Side-Project zu arbeiten.

Warum sind einige Menschen mehr Motiviert schwierige Dinge anzugehen?

Dies lässt die Frage aufkommen: Warum sind einige Menschen mehr Motiviert schwierige Dinge anzugehen?
Um dies zu beantworten müssen wir uns mit Biochemie beschäftigen. Um genau zu sein mit Dopamine. Einen Neurotransmitter.
Dopamine wird oft als das Vergnügen-Hormon bezeichnet. Aber das ist nicht genau, dass was es tut. Dieses Hormon weckt in uns das Verlangen zu gewissen Dingen. Und dieses Verlangen gibt uns die Motivation aufzustehen und gewisse Dinge zu erledigen.

Das Ratten Experiment

Wenn du unsicher bist wie mächtig Dopamine ist, hier ein Experiment was Wissenschaftler mit Ratten gemacht haben. Bei einem Versuch haben Wissenschaftler jedes mal wenn eine Ratte einen Hebel betätigt hat, dieser Dopamin ins Gehirn gespritzt. Die Ratten haben dies für Stunden gemacht, bis diese vor Erschöpfung umgefallen sind. Dann wurde das Experiment umgedreht: Den Ratten wurde etwas gegeben was das Dopamine im Gehirn blockiert. So das dieses nicht im Gehirncenter andocken konnte. Die Ratten verfielen in einer derartig starken Lethargie, dass selbst aufstehen und etwas Trinken als zu anstrengend angesehen wurde. Auch Essen oder sich mit anderen Ratten zusammentun war für Diese uninteressant. Die Ratten haben sozusagen den Willen am Leben verloren. Immerhin, wenn jedoch das Futter direkt in den Mund der Ratte gelegt wurde, hatte diese das Futter gegessen und genossen. Lediglich die Motivation sich zu bewegen fehlte.

Das Rattenexperiment war natürlich eine Extreme. Aber du kannst den Effekt von Dopamine in unserem täglichen Leben genauso beobachten. Fakt ist, dass dein Gehirn Tätigkeiten anhand der Sache priorisiert, wie viel Dopamine es sich davon verspricht. Aktivitäten mit wenig Dopamine sind weniger Attraktiv, als welche die eine große Menge an Dopamine versprechen.

Welche Verhalten erzeugen Dopamine?

Jede Tätigkeit von der du eine sofortige Belohnung erwartest erzeugt es. Aber wenn du weißt, dass die Tätigkeit keine sofortige Belohnung erzeugt, wird dein Gehirn kein Dopamine erzeugen. Wenn du zum Beispiel etwas leckeres (ungesundes) zum Essen holst, erzeugt dein Gehirn schon diesen Botenstoff. Dies ist weil du bereits erwartest, dass das Essen dir besonders gut munden wird und du dich besser fühlst. Sogar wenn es dich in Wahrheit schlecht fühlen lässt. Das liegt daran, dass es dein Gehirn nicht interessiert ob die “Hohe Dopamine Tätigkeit” dir in Wahrheit schadet. Dein Gehirn will einfach nur mehr davon.

Ein stereotypisches Beispiel für so ein Verhalten ist ein Drogenabhängiger. Er weiß, dass das was er tut nicht gut für Ihn ist. Aber dennoch ist alles was er will mehr von dieser Droge. Denn neben den Effekt “High” zu werden lassen Drogen eine unnatürliche Menge Dopamine im Körper frei. Hierdurch sehnst du dich umso mehr nach mehr von diesem Botenstoff.

Es muss jedoch verstanden werden das beinahe alle Tätigkeiten eine gewisse Menge an Dopamine freilassen. Selbst wenn du Wasser trinkst weil du Durstig bist tut dies geringe Mengen Dopamine ausschütten.

Aber die größte Menge an Dopamine bekommst du wenn etwas “ungesteuert/zufällig” passiert. Zum Beispiel wenn du an einem Einarmigen Bandit im Kasino spielst. Selbst wenn du beim Spiel die ganze Zeit Geld verlierst, bring der Gedanke das du etwas Großes gewinnen könntest dir etwas von der Gehirndroge. Du weißt nur nicht wann es passieren könnte. (Oder ob)

Und in der heutigen Digitalen Gesellschaft überfluten wir unser Gehirn täglich mit unglaublich hohen Mengen von Dopamine. Selbst wenn wir es nicht bemerken. Zum Beispiel beim Scrollen auf dem Bildschirm (Social Media), Spiele auf dem Bildschirm, Videos schauen…

Wir erwarten bei jedem dieser Verhalten eine art Belohnung. Deswegen prüfen wir permanent unser Telefon nach neuen Nachrichten (Belohnung!). Wir schauen nach Textnachrichten oder eine andere Benachrichtigungen. Und wir wissen, wir werden eventuell eine erhalten. Wir werden zu dieser Ratte die ständig an dem Hebel zieht um eine weitere Dopamine Dosis ins Gehirn gespritzt zu bekommen.

Und nun kommt der Punkt, der das ganze Gefährlich werden lässt:

Unsere Körper haben ein Biologisches System namens Homöostase (Homeostasis). Das Bedeutet das dein Körper es mag, wenn dieser physikalische und chemische Eindrücke in einem Gleichgewicht mag. Immer wenn ein Ungleichgewicht herrscht, passt sich unser Körper an. Das klingt komplex also lass mich dir ein Beispiel nennen:
Wenn es Kalt draußen ist, fällt auch unsere Körpertemperatur. Dadurch fangen wir an zu Zittern um Hitze zu generieren und unseren Körper aufzuheizen. Wenn es nun aber heiß ist, steigt unsere Körpertemperatur. Also fangen wir an zu Schwitzen, um hierdurch unseren Körper abzukühlen. Unser Körper versucht eine Temperatur von 37 Grad Celsius zu halten.

Aber es gibt noch etwas wodurch sich unsere Homöostase auszeichnet. Die Toleranz. Wenn jemand zum Beispiel selten Alkohol trinkt, wird dieser schnell betrunken. Aber jemand der regelmäßig Alkohol trinkt wird toleranter gegenüber dem Gift. Er braucht mehr um betrunken zu werden. Weil sein Körper sich darauf eingestellt hat. Er wird immer weniger sensibel für den Effekt. Aber nicht nur der Alkohol oder Temperaturunterschieden wird dein Körper desensibilisiert.

Denn leider ist dies auch nicht viel anders beim Dopamine. Wenn dein Körper regelmäßig viel Dopamine ausschüttet, wird dein Körper die Andockstellen für diesen Botenstoff herunterfahren. Dein Gehirn gewöhnt sich an die hohen Dosen Dopamine, welche dein neues “Normal” werden. Wodurch du eine Toleranz gegenüber des Belohnungshormon bekommst.

Dies kann ein großes Problem werden, denn die Dinge die dir nicht viel Dopamine geben, werden dich nicht mehr viel interessieren. Dein Gehirn stuft diese in der Priorität ab. Es wird für dich viel schwieriger dich zu motivieren diese zu tun.

Diese fühlen sich Langweilig und Spaßlos an, weil diese nicht genug Dopamine erzeugen im Vergleich zu denen, die es in hohen Mengen erzeugen. Deswegen bevorzugen Menschen Videogames oder surfen im Internet, anstatt sich fortzubilden oder an sich oder ihrem Business zu arbeiten.

Videospiele lassen es uns gut gehen, da diese hohe Mengen Dopamine freilassen. Leider ist dies das Gegenteil bei harter Arbeit, studieren oder Lesen. Dies ist einer der Gründe warum Drogenabhängige es so schwer haben ein normales Leben zu führen. Ihre Dopamine Toleranz ist so hoch, dass Sie im normalen Leben fast keinerlei Freude empfinden können. Sie werden wir die Ratten mit dem Rezeptoren-Blocker, welche keinerlei Motivation haben irgendwas zu tun wenn nicht genug Dopamine ausgeschüttet wird.

Aber es sind nicht nur “Drogenabhängige”. Auch Abhängige von Videospielen, Social Media, Pornographie erleben die gleiche Erfahrung. Wenn einmal die Dopamine Toleranz zu hoch ist, sind diese nicht mehr in der Lage geringe Dopamine Ausschüttungen zu genießen. Bier reicht nicht mehr, wenn man Schnaps gewohnt ist.
Dies lässt die wichtige Fragen aufkommen:

Gibt es irgendwas, was du dagegen tun kann?

Die Lösung: Du musst deinen Körper vom Dopamine entgiften. Du wirst wahrscheinlich schon eine Idee haben wie dies aussehen könnte. Du suchst dir einen Tag aus, an dem du alle Aktivitäten vermeidest, welche hohe Mengen Dopamine erzeugen. Du hörst auf dein Gehirn mit den großen Mengen dieser Droge zu fluten damit deine Rezeptoren sich erholen können.

Disclaimer: Wenn du Abhängig in irgendeiner Form bist. Solltest du professionelle Hilfe aufsuchen! Denn du hast eine Körperlich und psychische Abhängigkeit, welche von einer Fachperson behandelt werden muss.

Zurück zum Entgiften.

Versuche an einem Tag so wenig wie möglich Spaß zu konsumieren. Kein Internet, Computer, Music, Junk-Food oder sonstige arten der “Befriedigung”. Du machst dich bereit dich zu langweilen. Erlaube dir jedoch folgendes: Spazieren gehen, Meditieren (!), dich reflektieren und dich mit deinen Gedanken befassen. Ein Handschriftliches Journal führen. Oder Sport treiben oder alles was dir langfristig dient aber keine sofortige Belohnung bringt.

Dies scheint Radikal zu sein, aber dies führt zu den besten Ergebnis. Warum? Stell dir folgendes vor: Wenn du jeden Tag im besten Restaurant der Stadt essen gehst, wird dies dein “Normal”-Zustand. Wenn dir nun jemand eine Schüssel mit trockenen Reis anbietet, wird dieser dich anwidern. Aber wenn du dich nun gestrandet auf einer Einsamen Insel ohne Essen wiederfindest und hungerst. Wird diese Schüssel Reis auf einmal sehr, sehr attraktiv für dich. Und genau dies tut das Dopamine Detox. Denn du landest auf einer Dopamine-freien Insel. Auf einmal erscheinen die Aktivitäten welche nur wenig Dopamine ausschütten sehr Interessant, und du erledigst diese sehr gerne.

Du kannst dir auch nur die kleine Anti-Dopamine Kur gönnen. Dazu suchst du dir einen Tag in der Woche aus, wo du auf eine Tätigkeit verzichtest, wo du weißt das diese viel von diesem leckeren Hormon ausschüttet. Sei es, dass du den ganzen Tag nicht ans Handy gehst, Filme streamst oder Videospiele spielst.

Du wirst dich an diesen Tagen langweilen, aber das ist der Punkt der hilft. Durch diese Langweile werden die wichtigen Tätigkeiten die gut für dich sind viel einfacher. Du wirst mehr Dopamine mit den Taten verbinden, die dir wirklich helfen. Wie Sport, studieren oder an einem Projekt arbeiten.

Auch können dadurch die hohen Dopamin-Ausschütter als Anreiz wirken. Wenn du anfängst dich zu belohnen, wenn du etwas Schwieriges getan hast.

Eine gute Möglichkeit ist es, alle Art von unliebsamen Aufgaben aufzuschreiben, die einen weiterbringen aber trotzdem schwer fallen. Nachdem eine gewisse Anzahl an Tätigkeiten vollbracht ist, darf man sich selbst mit einer hohen Menge Dopamine am Ende des Tages belohnen. Aber WICHTIG: Hier ist es wichtig das man die Belohnung nach den Tätigkeiten und erst am Ende des Tages konsumiert. Alles andere hat wenig Chancen auf Erfolg.

Denn wenn du dich zuerst mit viel Dopamin vollpumpst, wird dein Gehirn nur sehr ungern nun eine Tätigkeit welche nur noch wenig ausschüttet. Oder würdest du nachdem dir jemand 100 EUR für Rasen mähen gibt noch für 1 EUR extra ein Paket in die Benachbarte Stadt mit dem Fahrrad fahren? Du wirst nicht genug motiviert sein.

Also zuerst die schwierige Arbeit und dann die Dopamine Dosis abholen

Du wirst merken wir die hohen Dopamin Aktivitäten, welche nur als Belohnung benutzt werden es dir einfacher machen werden deine “ungewollten” aber wichtigen Tätigkeiten auszuführen. Du kannst zum Beispiel einführen, dass du für jede Stunde die Sie eine wichtige ungewollte Aufgabe ausgeführt hast, 15 min lang eine stark Dopamin-Ausschütende Tätigkeit machen darfst. Achte nur darauf das diese nicht deiner Gesundheit schadet.

Die Lösung Zusammengefasst:

  • Dopamine Detox durch Langweilen, Meditieren, Fasten
  • Sport Treiben
  • Detox Tätigkeiten als Motivation benutzen
  • Ungesunde Dopamin Ausschüttungen vermeiden

Inspirierender Youtube – Artikel darüber:

Liken und Unterstützen! Nutze diese 2 Videos um dich zu Belohnen, wenn du den Artikel komplett durchgelesen hast. 🙂

Speaker Simon Sinek über die Generation Dopamine-Süchtlinge:

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