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Buchreview: Peter D. Schiff – How An Economy Grows and Why it Crashes (E)

Peter D. Schiff – How An Economy Grows and Why it Crashes (E)

Wie entsteht eine Wirtschaft? Anhand des Beispieles einer Insel mit 3 Bewohnern wird in diesem Buch anschaulich erklärt wie eine Wirtschaft und Wohlstand ensteht. Aber auch wie diese durch eingreifen von Regularien zusammenbricht. Wie Papiergeld entsteht und warum dieses an Wert verliert. Geschrieben in englisch und an der US-Wirtschaft angelehnt.

Die Geschichte der 3 Fischer.

Auf einer Insel gibt es keinerlei Rohstoffe oder Nahrung. Lediglich 3 Bewohner schlagen sich duch die Tage indem Sie jeden Tag Fische fangen, welche um die Insel herum schwimmen. Ein Fischer braucht zum fangen eines Fisches einen ganzen Tag. Zum Glück reicht ein Fisch aber auch einen Tag als Nahrung. Das Bruttoinlandsprodukt von dieser Insel ist also 3 Fische am Tag. (3 Bewohner die täglich einen Fisch fangen).

Ein Bewohner namens Abe hat eines Nachts die Vision das es so nicht weitergehen kann. Das Salzwasser brannte in seinen Augen und er war es Müde jeden Tag damit zu verbringen durch das Wasser zu jagen. Er beschloß ein Risiko einzugehen. Am darauffolgenden Tag ging er nicht ins Meer, er blieb am Land und sammelte Stöcke und anderes Material was er finden konnte. Seine Freunde schauten Ihn missmutig an. Der eine rief “Was machst du da für einen Blödsinn, komm ins Wasser!”. “Von mir bekommst du keinen Fisch, wenn du den ganzen Tag an Land bleibst!” rief der andere. Aber Abe ließ sich nicht abbringen. Nachdem er alles gesammelt hatte bastelte er bis es Nacht wurde. Die Nacht musste er mit leeren Magen und Hunger verbringen. Er hatte “Unterkonsumiert”.

Am nächsten Tag war wieder das gespött der beiden anderne Groß. Denn Abe hatte ein “Netzt” gebaut. Doch die Albernheiten hielten nicht lange an. Denn dank dieses Netzes konnte Abe am Tag 2 Fische fangen, und das ohne Salzwasser in die Augen zu bekommen. Das Bruttoinlandsprodukt wuchs davon auf 4 Fische am Tag.

Abe war nun in der Lage mehr zu fangen als er verbrauchte. Dadurch konnte er ohne ein Risiko einzugehen jeden 2ten Tag dazu nutzen weitere Ideen zu verfolgen, die sein Einkommen steigern.

Was lernen wir hierraus? Zum Wachsen benötigt es 2 Dinge: Erstens Kapital, was z.B. durch Sparen oder Unterkonsum zustande kommt. Nur dadurch können neue Innovationen geschaffen werden die das Bruttoinlandsprodukt erhöhen.

Der erste Kredit:

Beide Inselbewohner sprachen am nächsten Tag mit Abe. Denn Sie wollten ebenfalls nicht mehr Tag für Tag die Fische per Hand fangen. Aber wie Abe einen Tag dafür Hungern wollten Sie auch nicht. Was wenn Ihr Netz nicht funktioniert? Also verlangten Sie 2 Dinge. Entweder Abe gibt Ihnen das Netz, oder aber den zweiten Fisch den er fängt. So könnten diese ohne zu Hungern oder schlimmeres zu Riskieren Ihr eigenes Netz bauen.

Aber Abe hatte für sein Netz gehungern, was wenn die beiden sein Netz kaputt machen, oder den Fisch essen ohne an etwas eigenes zu arbeiten? Auf jeden Fall geht Abe wieder ein Risiko ein, wenn er das was er hat einfach so verleiht. Aber die Idee kommt schnell, der Zins. Es ist ganz einfach: Aber verleiht einen Fisch und bekommt dafür 0,5 Fische pro Tag zurück. Die beiden anderen haben dann immer noch 0,5 Fisch mehr als vorher und könnten sich so genug für einen “Urlaub” zusammensparen.

 

Die Geschichte der Insel geht weiter.

Durch diese Innovationen wächst die Insel immer weiter. Es kommen irgendwann mehr Menschen auf die Insel und die Generationen schreiten voran. Aus den anfänglichen Netzen werden größere Fangsysteme und die Menschen finden Zeit weitere Bedürfnisse als nur den Hunger zu stillen. Es entstehen (Surf-)Schulen und (Strand-)Häuser. Diese werden mit Fisch bezahlt. Entweder gemietet oder gekauft. Eine größere Wirtschaft entsteht. Es gibt bald Bewohner die nicht selber fischen, aber Fisch besitzen, da Sie andere Güter und Dienstleistungen anbieten. Die erste Bank entsteht. Die Bewohner können hier Ihren Fisch lagern, damit dieser nicht Zuhause geklaut wird. Als Gegenleistung wächst der eingelagerte Fisch durch Kluge Investitionen des Bankers. Denn hier wird Fisch an vielversprechende Ideen verliehen und dafür ein (Fisch-)Zins verlangt. Bald entsteht die zweite Bank, bei der weniger vielversprechende Ideed Fisch geliehen bekommen, dafür aber einen größeren Zins zurückzahlen müssen. Hier können die Bewohner Ihren Fisch ebenfalls einlagern, dieser verdoppelt sich schneller als bei der erste Bank, jedoch passiert es auch manchmal das dieser weniger wird. Invest und Risiko.

 

Nachdem auch eine Regierung entstanden ist, die Soziale Dienste erfüllt kommt bald das erste Geld. Denn es ist schwer Fisch mit sich rumzutragen. Dafür doch lieber einen Fischdollar. Für jeden Fischdollar kann man bei der Fischbank dann einen Fisch zurückbekommen.

Das Buch spiegelt sehr schön die Geschichte der US-Wirtschaft wieder. Unter anderem wird auch das erste Goldverbot Thematisiert. Laut dem Autor damit das Volk nicht merkt, dass der Staat heimlich die Goldmenge die pro Dollar hinterlegt ist langsam vermindert, um so mehr Dollar in Umlauf zu bringen. In dem Buch Doktoren dann verrückte Wissenschaftler an den Fisch herum um aus einem Fisch 1,5 zu machen. Indem man diesen auseinandernimmt und wieder zusammennäht… Und wie das ganze ausgeht kann man sich ja denken, aber dazu empfehle ich die Unterhaltsame Geschichte selber zu lesen. Wie ich übrigens im Nachhinein raus gefunden habe gibt es das gute Buch auch auf Deutsch. 🙂

Meine 5 Learnings:

– Sparen ist der Anfang allen Wohlstandes
– Zinsen sind die faire Belohnung für die, die gespart haben und Risiko eingehen. Und Zinsen sind der Preis für die, die nicht sparen wollen.
– Die Wirtschaft wächst nicht weil Menschen mehr Geld ausgeben, Menschen geben mehr Geld aus weil eine Wirtschaft wächst
– Fallende Preise ermöglichen es einer breiteren Masse Produkte zugänglich zu machen
– Peter D. Schiff empfiehlt Wertmetalle als Inflationsschutz

 

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Peter D Schiff – How an Economy Grows

Link zur deutschen Version:

Wie eine Volkswirtschaft wächst

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