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Meine Geschichte: die Story hinter dem Beewulf

Wenn ich die wichtigsten Stationen meines Lebens aufzählen sollte würde ich folgende nennen:

Die Story hinter Dem Beewulf.

Im Jahre 1985 als Accept gerade Ihr Album “Metalheart” rausgebracht haben wurde ich geboren. Aufgewachsen bin ich im Ruhrgebiet. Nach der Scheidung meiner Eltern wuchs ich im für seinen Charme schönen Bochum auf. Die Schule habe ich sehr oft gewechselt. Teils wegen einer Sprachschwäche, Teils durch Umzug. Bis zur Realschule hatte ich bereits 3 Grundschulen hinter mir. Was ich aus dieser Zeit mitgenommen hatte: Die Noten waren mal miserabel und dann wieder mal sehr gut. Unabhängig wie gut ich mit den anderen Schülern auskam.

Mein Vater schrieb an dem PC ein Programm mit Excel, welches mir Mathe beibringen sollte. Im Grunde ganz einfache Formeln die prüfen ob das Ergebnis welches ich Eingab richtig war. So kam ein “Windings-Smiley” wenn es richtig war (Das waren die Emojis der 1990er). Gefrustet durch die Flut an Rechen-Aufgaben, lernte ich wie ich die Aufgaben selber umschreiben kann, damit diese Einfacher werden. Nicht das Mathewissen hat mir später Erfolg gebracht, sondern das Excelwissen… Aber dazu später mehr.

Nach der Schule war ich lange auf der suche nach einer Ausbildungsstelle. Es war mir im Grunde egal für was. Wichtig war mir einfach nur, dass ich Arbeit habe. Hier wollte ich auf Nummer sicher gehen und mir lieber etwas “standhaftes” wie Bürokaufmann suchen. Für kreative Berufe hatte ich großes Interesse, habe mich jedoch nicht getraut mich in diese Richtung zu Bewerben. Als nicht gut genug, unterdurchschnittlich und zu unerfahren habe ich mich für interessante Berufe wie Programmierer, IT-ler oder Grafiker angesehen. Lieber gar nicht erst bewerben. Also habe ich mich für “einfache” Berufe beworben. Wenn einem egal ist, für welche Stelle man sich Bewirbt, bekommt man nur eine Stelle, bei einem Unternehmen, dem Egal ist wer für diese Arbeitet.

Nach erfolgloser Ausbildungssuche konnte ich früher meinen Grundwehrdienst ableisten. Für mich eine tolle Gelegenheit. Hatte ich doch viele Absagen bekommen, weil ich angeblich keinen Führerschein habe. Jedoch gab es bei dem Bund keine Führerschein mehr für normale 9 Monatige Grundwehrdienstleistender. Dennoch habe ich einiges beim Bund gelernt, was mich später sehr viel weiter gebracht hat.

Um einige für mich sehr prägende Situationen zu nennen:

  • Wenn man “Krank” geschrieben wurde. War man “Krank auf Stube”. Für viele war das Krankschreiben die Möglichkeit Faul rum zulümmeln. Nicht so bei der Grundausbildung. Hier wurde ich einmal Krank geschrieben und konnte mitkriegen wie sich andere Krank geschriebene beschwerten, dass diese Hausarbeit machen mussten. Mann kann sich nicht vor seinen Pflichten drücken. Egal ob Krank oder nicht.
  • Nachdem die Kameraden mit mir mehrere Tage angestrengt alle Autos und LKW gefristet haben wurde wir alle vor dem Kommandanten versammelt. Der Vorgesetze, der keinen Finger mit gekrümmt hatte wurde gelobt und ausgezeichnet. Dank für die Arbeit an die Untergebenen gab es nicht. Dies war sehr demotivierend, und die Kammeraden haben fortan Talent entwickelt sich vor Aufgaben zu verstecken. Erfolg ist immer eine Teamsache, und dem Team sollte man auch Danken.

Nach dem Grundwehrdienst stand ich also wieder auf der Straße.

Wieder war eine lange erfolglose Suche vor mir. Der Erfolg den ich mir durch ableisten des Grundwehrdienst erhofft hatte kam nicht. Ich kam in eine öffentliche Maßnahme für Jugendliche, die eine Ausbildung suchen. Dadurch konnte ich mir endlich den Druck von Bewerbungsunterlagen leisten. Eine Ausbildungsstelle oder Praktikum konnte ich zuerst nicht finden. Da ich mich aber nicht von der negativen Einstellung und dem resignierten verhalten während des “Unterrichtes” anstecken lies fiel ich positiv auf. Ich wurde zu einem Praktikum eingeladen. Hier habe ich mein bestes gegeben. Es hat Spaß gemacht und ich war hilfsbereit den älteren Damen im Büro gegenüber. Diese kamen noch aus der Schreibmaschinen-Ära und waren froh, dass jemand da war, der sich mit Computer auskennt.

Ausbildungsplatz bei der Ausbildungsvermittlung

Ich wurde vom Praktikant zum ersten betrieblich ausgebildeten Auszubildenen des Betriebes. Mir konnte nicht versprochen werden, ob ich nach der Ausbildung auch wirklich lange bei dem Unternehmen arbeiten werden, aber mir wurde zugesichert, dass ich nach der Ausbildung für 1 Jahr übernommen werden. Dadurch habe ich neben der Ausbildung auch Berufserfahrung und dies würde bei weiteren Bewerbungen hoch angesehen. Ich war sicher und nichts konnte diesen Status ändern.

3+1 Jahr Sicher zugesagt. Aber nichts ist Sicher…

Kurz vor Dezember kam es zu einer Gewerkschaftsversammlung. Es gab noch nie in der Geschichte des Unternehmens Weihnachtsgeld, und die Gewerkschaft müsste dies endlich mit Gewalt durchbringen. Dieses Weihnachten wurde von den Angestellten gefeiert, es gab Weihnachtsgeld. Ich bekam ca 200 EUR. Im Februar darauf wurde die Insolvenz angemeldet. Die Stimmung im Unternehmen wurde schlagartig sehr, sehr schlecht. Es fingen Schuldzuweisungen an. Der Geschäftsführer sei Schuld. In öffentlichen Foren und unter Zeitungsartikeln wurde Anonym an verschiedene Stellen im Unternehmen die Schuld zugewiesen. Das Team wurde aber auch immer Kleiner, wer konnte hat sich gerettet. Ich erinnere mich noch, wie ich von der Insolvenz erfuhr. Am nächsten Tag war Lehrersprechtag in der Schule, zu welchen ich hingehen wollte. In der Schule war ich sehr gut und schrieb ausnahmslos gute Noten. Vor Ort viel meiner Klassenlehrerin auf, dass ich trotz der guten Nachrichten nicht wirklich Freude ausstrahlte. Ich redete mir den Kummer von der Seele und glücklicherweise hatte die Lehrerin ein Ohr für mich. Sie redete mir gut zu und garantierte mir, dass es Programme von der Arbeitsagentur gibt, die es vereinfachen einen neuen Ausbildungsbetrieb zu finden. Also war wieder Bewerben angesagt.

Learnings:

  • Kein Job/Zusage ist 100% sicher
  • Wenn ein Schiff sinkt geben die Insassen jedem die Schuld, außer sich selbst

Die Bewerbung lief diesmal viel Besser, und es gab auch zwei Zusagen. Ich entschied mich für die, die besser zu erreichen war. Das Unternehmen für das ich mich entschied. War wie eine etwas größere Familie. Ich lernte viel über HTML. Die meiste Zeit gab es nicht viel zu tun. Lediglich ein paar Minuten vor Feierabend kamen Aufträge rein, welche möglichst schnell bearbeitet werden mussten. Es gab ein paar Momente, welche mich weiter für mein Leben zeichnetet.

  • Ich hatte einen Verbesserungsvorschlag, welcher durch eine einmalige Arbeit kosten sparen kann. Der Vorschlag wurde von einem Kollegen abgewiesen. Es würde eh nicht angenommen und würde nichts bringen. Ein paar Wochen später hatte der Chef genau diese Idee und ich setze diese um… -> Verbesserungsvorschläge von weit unten, kommen in der Regel nicht oben an.
  • Es gab gerade nichts in der Abteilung zu tun in der ich arbeitete. Auf die Frage ob ich in der anderen aushelfen soll wurde geantwortet, dass dies einen schlechten Eindruck machen würde. Es ist unerwünscht, dass die andere Abteilung denk, das es hier nichts zu tun gäbe.
  • Während der Ausbildung meldete ich mich für jede Aufgabe wo Hilfe gesucht wurde freiwillig (Es gab ansonsten nicht viel zu tun). Als ich fertig mit der Ausbildung war, konnte ich nicht übernommen werden. Es wurde leider bereits anderen Azubis versprochen übernommen zu werden

Nach Abschluss der Ausbildung wurde ich nicht übernommen

Was für mich nicht schlimm war. Ich wollte eh zu meiner Freundin nach München ziehen. In München machte ich mich wieder auf die Suche nach einem Job. Mit abgeschlossener Ausbildung sollte dies ja einfacher sein. Ich fand ein paar Berufe, welche interessante Einblicke gaben. Bei einer meiner ersten Bewerbungen auf eine 450 EUR stelle kam ich zu einem Online-Shop. Der Chef war noch nicht anwesend als ich ankam. Da ich sah, dass die andere Mitarbeiterin gerade Dosen etikettierte fragte ich ob ich helfen kann. Ich fing an die Dosen zu etikettieren. Als der Inhaber die Firma Betrag sah er mich schon für sich arbeiten. Meiner Meinung nach, war dies der entscheidende Punkt, welcher mir halb mich bei den anderen Bewerben durchzusetzen. Der Inhaber hatte normalerweise den Trend eher Frauen einzustellen, auch passte ich mit meinen langen Haaren nicht in den 50er/Rockabilly-Style des Unternehmens. Da ich mich jedoch sehr für die Aufgaben interessierte und eigenständig nach der Arbeit mich in den Bereichen, wo ich eingesetzt wurde (E-Mail-verkehr) und wo es gerade Herausforderungen gab fortzubilden. Es dauerte, bis das Unternehmen so weit gewachsen war, dass ich zuerst als Selbständiger auf Rechnung arbeiten konnte und dann auf Vollzeit übernommen wurde. Bis dahin hatte ich noch ein paar Jobs neben der 20-30 Stunden Woche.

Der erste “Job” war bekam ich als ich mich auf eine Anzeige für “Dateneingabe” bewarb. Es handelte sich um ein Empfehlungsmarketing-Versicherungsunternehmen. Eine “Vermögensberatung”. Die Anwerbung erfolgte über Vorträge in denen ausgerechnet wurde wie groß der Bedarf an Vermögensberater ist. Anstatt Daten einzugeben stellte sich heraus, dass ich meine Kontakte dazu bringen sollte Versicherungen etc bei dem Berater abzuschließen. Ich war von Anfang an sehr skeptisch gegenüber der ganzen Geschichte. Ich wollte herausfinden, ob das Unternehmen ehrlich ist. Die hat sich jedoch als große Enttäuschung herausgestellt. Der Vorgesetze gab die Anweisung meinen Kollegen eine Versicherung zu verkaufen, obwohl dieser schon optimal abgesichert ist. Einfach nur um ihn an das Unternehmen zu binden. Als mich meine Freundin und Freunde erzählten, dass diese bereits auch schlechte Erfahrung mit dem Unternehmen hatten wurde mir geraten, Abstand von diesen zu nehmen.

Ich verließ das Unternehmen, lernte aber wieder einige wichtige Lektionen:

  • Man ist Produktiver/weniger Krank, wenn man mit einer guten Laune arbeitet.
  • Wenn dies übertrieben wird, wird man Blind gegenüber Kritik.
  • Unternehmen, welche einem raten den Kontakt zu seinen Freunden abzubrechen, weil diese den eigenen Erfolg ausbremsen, sind nicht professionell.

Nach dieser Enttäuschung bin ich wieder bei einer Provisionsversicherung gelandet. Ich fuhr mit einem Vertreter herum, welcher mich mitnahm und das Geschäft mit den Versicherungen erklärte. Ich versuchte Termine auszumachen und kriegte auch ein paar Tipps für das Telefonmarketing. Ansonsten war dies auch nichts für mich.

Trotz der Tatsache, dass ich nichts verdiente durfte ich wenigstens einen Mitarbeiter begleiten. Dieser gab mir einige sehr Lehrreiche Weisheiten auf dem Weg:

  • Mache klare Aussagen. Bis dahin sagte ich immer “ich könnte mal” “vielleicht sollte ich”… NEIN! Sage “Ich werde…” wenn du etwas erreichen willst
  • Er hat ausgerechnet, dass es Ihm günstiger kommt wenn er 1-2 Strafzettel im Jahr bezahlt als wenn er jedesmal in München ein Parkticket zieht.
  • In Restaurants fragte er bei anderen Tischen ob er deren Quittung haben kann, um diese von der Steuer abzusetzen.

Irgendwann fand ich eine echte “Dateneingabe”. Ich arbeitete für ein Tochterunternehmen einer Bank in München. Hier wurden die letzen noch benutzen Überweisungsaufträge eingescannt und bearbeitet. Aufgabe war es die Überweisungsträger, welcher der Scanner nicht korrekt erfasst hatte zu korrigieren. Man lernte mit der Zeit sehr schnell große Stapel zu sortieren und später am Rechner zu tippen. Die Arbeitszeit war von 6 Uhr morgens bis 12 Uhr. Ich musste gegen 4:30 Uhr aufstehen und zur Bank fahren. Nachdem ich hier fertig war fuhr ich zu dem Onlineshop und arbeitete noch von 13 bis 18 Uhr. Ich lernte die grenzen meines Körpers kennen, aber auch die eine oder andere wichtige Lektion. Unter anderen erinnere ich mich noch an die versuchte “Motivationsrede” der Vorgesetzten. Es ging darum, dass mehr Mitarbeiter um 6 Uhr anfangen müssten. Bislang waren es nur wenige und die meisten kamen erst um 9 Uhr. Es ging darum, dass Sie “weiß” dass ja niemand um 6 Uhr arbeiten möchte, Sie selber hat auch keine Lust… diese Rede hat mich selber sehr demotiviert. Ich würde am liebsten früher anfangen. Auch die anderen Mitarbeiter des 6 Uhr Teams waren überglücklich so Früh anfangen zu können.

  • Gehe nicht davon aus, dass nur weil du etwas anstrengend findest, es nicht jemand anderes liebend gern tun würde
  • Sage deinen Mitarbeiter nicht, was du nicht gerne tust

Zum Glück wurde mir eine Festanstellung beim Online-Shop angeboten, da dieser Umzog und wuchs. Ich war glücklich, bei dem Tochterunternehmen der Bank zu kündigen.

Im Online-Shop konnte ich eine Menge lernen und mich weiterentwickeln. Einer der interessantesten Bereiche war auch das auswählen und testen von Bewerbern. Es gab mehr Arbeit als ich Zeit hatte, und ich hätte am liebsten jeden Bewerber genommen. Jedoch haben diese sehr oft einem schwer gemacht, zu glauben, dass diese nicht mehr Arbeit machen als abnehmen.

Das Kleine Online-Unternehmen ist stark gewachsen. Damit natürlich auch die Aufgaben. Und da wir noch ein kleines Team waren wurde ich als Alrounder gefragt. Ich habe gemerkt, dass es oft ausreicht wenn man sich selber nur kurz im Internet zu gewissen Aufgaben informiert. Vieles für das ich dachte wo ein aufwendiges Studium notwendig sein sollte ging auch nachdem man es eine Woche selber gemacht hat sehr gut. Ich fing an die ersten Taschenbücher zu Sammeln. Anfangs eher kleine Bahnhofszusammenfassungen die auf 200 Seiten ein interessantest Thema vortrugen. Später auch größere Bücher. Unter anderem das Buch “Die 4 Stunden Woche” von Timothy Ferriss. Damals mit dem Gedanken, dass ich dann mehr Arbeit in weniger Zeit schaffen kann…

Karriere im Webhandel

Irgendwann war ich dann der Mitarbeiter, der am längsten dabei war und daher Ansprechpartner für alle Fragen. Ich bekam sehr hohe Entscheidungsgewalt und große Freiräume. Bezeichnet wurde ich als Operative Manager. Es hat mir sehr viel Spaß gemacht in Mitarbeiterkoordination, dem Einstellungsprozess, Kundenmanagement, Einkauf, IT, Administration, Lager, Social Media, Marketing und Eventplanung mitzuarbeiten. Und da lag auch rückblickend das Hauptproblem. Ich habe zuviel Arbeit selber gemacht und zu wenig abgegeben. Der Verdienst war gut, und ich konnte mit meiner Freundin sehr schöne und interessante Urlaubsorte bereisen. Als dadurch jedoch mein erspartest immer weiter schrumpfte entschloss ich mir ein Buch über Aktien zu kaufen. Ich kaufte das Buch “Börse leicht verständlich”. Kurz darauf eröffnete ich mein Depot bei der Comdirect und kaufte relativ Planlos die ersten Aktien 2015.

Es stand nach fast 9,5 Jahren in München die Geburt meines ersten Sohnes im Jahr 2016 an. Für mich als “Operativer Manager” war es die beste Lösung wenn ich von da an Zuhause arbeite. So ist in meinen Augen eine optimale Möglichkeit der Betreuung meines Kindes möglich ohne das ich dem Unternehmen während einer Elternzeit fernbleibe. Auch hatte ich im Sinn mit meiner Frau zurück ins Ruhrgebiet zu ziehen. Im Unternehmen wurde dies anders gesehen. Die Leistung die ich gab, war nicht die Leistung die gesehen und Anerkannte wurde. Eine unzufriedene Situation. Also fing ich an mich für weitere Felder zu interessieren. Wie Unternehmensentwicklung und aber auch Finanzen und Reichtum.

Ich nutzte die 3 Monate Elternzeit daraufhin mich neu zu Bewerben. Bei Einem Kunden des Unternehmens mit dem ich mich immer gut verstanden habe fand ich dann eine neue Aufgabe. Hier war auch das Homeoffice im Ruhrgebiet mit als Option dabei. Noch während der Elternzeit kündigte ich und fing sofort an den neuen Webshop des Unternehmens aufzubauen.

Homeoffice im Ruhrgebiet

Den neuen Job führte ich noch eine Zeit in München aus, während wir mit unserer kleinen Familien an den Wochenenden alles für den Umzug vorbereiteten. Zuerst fuhr ich am regelmäßig Freitags mit dem Europcar los und brachte alle Sachen nach Bottrop. Sonntag Abend ging es dann mit dem Flixbus über eine Nachtfahrt zurück nach München. Es folgte eine Anstrengende Kurzschlaf-Zeit mit Übernachtungen in Hostels in München und Wochenendfahrten nach Bottrop und zurück.

Ende März/April 2017 zog ich endlich ins Eigenheim.

Die harte Arbeit und Zeit der Entbehrung hat sich gelohnt. Mein neuer Arbeitgeber schätzt meine Arbeit und meinen Einsatz. Ermöglicht mir die Arbeit von Zuhause im eigenen Heim. Hier habe ich nun im Keller auf 25qm mein kleines Homeoffice. Hier wird Tagsüber gearbeitet und in der Früh und Spät, wenn die Familie schläft, an Steuern, Private-Buchhaltung und an meinen eigenen Zielen gearbeitet. Gelernt, gelesen und auch etwas Sport gemacht.

Unter anderem habe ich das Ziel die Neben- und Lebensunterhaltskosten zu senken. Z.b. Spare ich seit Juli 2019 Strom durch eine Photovoltaikanlage auf dem Dach. Durch mein Hobby Obst und Gemüse zu ziehen (Danke an Minecraft und andere Survival Games) sparen wir zudem etwas an Nahrungskosten. Im Moment zumindest was Tomaten angeht. Weitere Projekte/Versuche folgen.

Ich lerne über Youtube-Blogs. Ein großes Danke geht an dieser Stelle an Thomas den “Sparkojoten” aus der Schweiz. Welcher aufgrund eines Gewinnspiels mich dazu animiert hat mein Leben noch einmal Revue passieren zu lassen.

2018 machte ich bereits 315,00 EUR an Neben-Einnahmen. Daraufhin schrieb ich mir Ziele für 2019 auf. Unter anderem will ich 2.000 EUR Nebenbei verdienen.
Jetzt im November 2019 sind es bereits 606,61 EUR. Tendenz steigend. Und dank Homeoffice steht noch eine Steuerrückzahlung an.

Übersicht von 2018 und 2019-11

 

Erfolgreiche Grüße

Euer Beewulf

P.s. Und nun mache ich bei einem Gewinnspiel mit, bei dem ich 1.000 CHF gewinnen kann. Was ich damit mache? Natürlich nach Abzug einer 10% Spende für etwas wohltätiges wird mein Anlagedepot erweitern. Sicher kann mich hier Thomas beraten welche Anlagemöglichkeit es in der Schweiz gibt. 🙂

Weiterführende Links:

Link zum Gewinnspiel

Video zum Gewinnspiel:

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