AllgemeinFinanzen

Alle passiven Einkommen und Nebenverdienste, wie und ob diese klappen

Passives Einkommen

Passives Einkommen, ein Boomgeschäft

Wenn du einmal den Suchbegriff “passives Einkommen” eingegeben hast, wirst du genau wie ich unglaublich viel Werbung finden. Das Netz wimmelt von (angeblichen) passiven Millionären. Welche nun natürlich Ihre Strategie teilen wollen. Es gibt auch zahlreiche Aufzählungen mit (Affiliate)Links. Daher wird es Zeit einmal für dich eine Übersicht zu erstellen. Wenn ich dir die Modelle erläutere solltest du danach in der Lage sein zu verstehen ob, dies etwas für dich ist. Denn es gibt Modelle die nicht bei jedem Funktionieren. Und dann noch meine Lieblinge, die gar nicht funktionieren. Gleich zu Anfang, es gibt drei wichtige Werte: Zeit, Risiko und Rendite. Diese sind wie ein Dreieck aufgebaut. D.h. je höher der Wert bei einem Wert ist, umso niedriger sind die beiden anderen. Z.B. viel Zeit, viel Rendite, wenig Risiko (Sparbuch). Wenig Zeit, viel Risiko, viel Rendite (Glückspiel). Viel Zeit, etwas Risiko, mehr Rendite (Aktien). Mittel viel Zeit, höheres Risiko, hohe Rendite (P2P Kredite, Rating AA-D).

1. Kapital-gebundene Wege:

Es gibt Wege, für die braucht man ein (Geld)Kapital. Das benutzte Geld bestimmt die höhe deines Einkommens. Der Vorteil: diese Einkommen funktionieren besser und einfacher als die welche man ohne Startkapital machen kann. Ideal wenn man einen festen Job hat, der einen voll einbindet. Jeder Mensch sollte in der Lage sein 10% seines Einkommens auf ein Sparkonto zu überweisen und von dort aus weitere Schritte zu Unternehmen.

1.1. Sparbuch: Laaaaangsam, Langweilig, aber sicher, theoretisch…

In aller Kürze: Du kannst dein Geld auf deinem Sparbuch parken. Es gibt auf die meisten Sparbücher Zinsen. Jedoch ist hier zu beachten, dass diese in der Regel unter dem Wertverfall des Geldes. Falls du kein Risiko eingehen möchtest und etwas möglich einfaches suchst, bist du hier sicher.

Link zu einem Sparbuch von Comdirect, oft mit Aktionen wie Startguthaben (wenn man die entsprechenden Tipps befolgt):

Comdirect Girokonto

 

Vorteile:

  • Fast komplett Sicher

Nachteile:

  • niedriger Gewinn

Risiken:

  • Bank geht Pleite
  • Geld verliert mehr an Wert als Zinssteigerung (Inflationsrate)

1.2 Dividende: Geld aus Aktien und Börse

Für Unternehmen gibt es die Möglichkeit Anteile (Aktie) zu verkaufen um zu mehr Kapital zu kommen. Mit diesem Kapital wird das Geschäftsmodell weiter ausgebaut und die Firma kann wachsen. Wenn das Unternehmen wächst wird auch die Nachfrage nach der Aktie steigen und damit der Wert. Es besteht die Möglichkeit die Aktie jederzeit wieder zu verkaufen/zurück zu geben. Diese muss dann vom Unternehmen zum Marktwert, welcher an der Börse gehandelt werden, zurück genommen werden. Es liegt im Interesse der Unternehmen, dass du deren Aktie so lange wie möglichst behältst. Aus diesem Grund zahlen viele Unternehmen eine sogenannte Dividende. Diese sind unterschiedlich groß, einige Unternehmen zahlen auch keine Dividende. Aber konzentrieren uns einmal auf die, welche eine zahlen. Wenn du beim Einkauf geschickt vorgehst, hast du ein passives Einkommen über Dividenden. Jedoch gilt hier folgendes zu beachten: Es ist Notwendig sich vorher einzulesen und selber zu Schulen. Ansonsten wird sehr viel Geld verbrannt. Sei Gewarnt, wenn du dich super auskennt, wird auch Geld verbrannt. Unternehmen können immer plötzlich Insolvent werden oder die Werte fallen durch ein anderes Event. Ein Risiko ist vorhanden, wie eigentlich bei fast allen passiven Einkommen. Man kann jedoch auch mit “kleinen” (Aus Börsentechnischer Sicht) Beiträgen von 500-1.000 EUR anfangen. Wenn man sich Geschick anstellt reicht dies für den Anfang. Jedoch werden Dividenten von Deutschen Unternehmen einmal im Jahr ausgezahlt, bei anderen ländern in der Regel Quartalsweise.

Besondere Vorsicht ist hier bei der Wertänderung der Aktien zu legen. Hier können höhere Kurse zum Verkauf anregen und niedrigere Kurse zu “Panikverkäufen”. Um von den Dividenden zu profitieren gilt “Buy & Hold” denn “Hin und her, macht Taschen leer!”.

Vorteile:

  • wachsendes Einkommen
  • Wertwachstum

Nachteile:

  • Hohes Kapital
  • Benötigt ein Einlernen
  • Dividenten können gestrichen werden
  • Braucht Zeit

Risiken:

  • Unternehmen können Insolvent gehen
  • Aktien können an Wert verlieren und zum Verkauf anregen
  • Fehler durch “menschliches” irrationales Handeln

Link zum Einstig in Aktien von mir.

1.3. Ertrag aus P2P Krediten. Etwas Risiko

Ähnlich wie bei den Aktien kann man sein Geld auch in kleinere Privatpersonen investieren. Das sogenannte Peer 2 Peer ist relativ ähnlich. Hier werden Kredite vergeben. Hier agierst du als Bank und bekommst für dein verliehenes Geld zinsen. Es gibt zinsen von 5-200%. Klingt erstmal verlockend oder? Denke jedoch das das Dreieck: hohe Rendite, mittlere Zeit = hohes Risiko. Hier ist es auch notwendig, sich in das Thema einzuarbeiten. Dies ist etwas einfacher als bei der Börse. Merke dir einfach folgendes, um ein sichereres passives Einkommen zu erhalten:

Es gibt Rankings von AA für sehr gut bis HRK für Hoch Risiko Kredite. Die höheren Rankings können durch Überschuldung, wenig Sicherheiten, kurze zu erwartende Lebensspanne oder andere Punkte welche dafür sprechen, dass man das Geld nie wieder sieht. Dies wollen in der Regel Banken durch einen hohen Zinssatz wegmachen. Und hier kommt das wichtige bei der Rechnung: Die Zinsen werden so erhöht, dass bei ausreichend vielen vergebenen Krediten die gleiche Rendite erreicht wird. Also trotz der vielen ausfällen die wenigen zurückgezahlten gecovert werden. Solange genug differenziert (verteilt) wurde. Und hier hat sich mir folgende Frage gestellt: warum soll ich dann nicht gleich in Kredite mit niedrigeren Zinsen nehmen, wo ich dafür mein Geld sicherer kriegen? Einer der Anbieter von P2P Krediten ist Bondora. Mit diesen habe ich bislang gute Erfahrungen gemacht. Es gibt sogar eine art “Tagesgeld-Konto” welches dank Krediten eine Verzinsung von 6,8% bekommt. Jedoch mit dem Unterschied, dass bei einer Insolvenz von Bondora das Kapital verloren geht.

Link zu Bondora: Bondora die P2P Plattform

Vorteile:

  • Gute Rendite
  • Einfacher zu verstehen
  • Auch mit niedrigen Kapital möglich

Nachteile:

  • Hohes Kapital
  • Benötigt ein Einlernen
  • Risiko des totalen Verlustes
  • Braucht Zeit

Risiken:

  • Rückzahlungs-Ausfall und damit Verlust des Investments
  • Wirtschaftskrisen können große Mengen an Rückzahlungen verhindern
  • Ausfall der Plattform
  • Falsche Einstellungen

Link zu meiner Erfahrung mit Bondora

1.4.1. Immobilien: Vermieten

Natürlich ist es möglich auch mit Immobilien Geld zu verdienen. Es kann gut sein, dass dies nichts für dich ist. Denn dazu braucht man eine Immobilie, welche natürlich eine Menge Geld kostet. Im Netz kursieren Anleitungen wie man eine Immobilie erwirbt und sich mit den Mieteinnahmen die Finanzierungskosten der Bank zurückholt. So kannst du dann nach und nach eine Immobilie nach der nächsten kaufen um dein “Immobilien-Unternehmen” aufzubauen. Hier habe ich mich nicht herangetraut. Denn eine Immobilie bedeutet eine höhere Kapitalbindung. Hier habe ich mich erstmal an die “einfachen” Wege herangetraut.

Es gibt auch Crowdfunding-Webseiten, wo man bereits mit 500 EUR in eine Imobilie investieren kann und ca 5,25 % Zinzen zurück bekommt.

Z.B. die Seite “Zinsbausteine”

Link: Einfach online in Immobilien investieren bei Zinsbaustein!

Hier sind zumindest im Moment keine Projekte, weswegen ich mein Geld lieber bei Bondora mti 6,8% parke.

Vorteile:

  • Immobilien sind gute Wertanlagen
  • Immobilie kann auch selber genutzt werden

Nachteile:

  • Benötigt viel Kapital
  • Risikohaft

Risiko:

  • Mietnomaden
  • Zerfall der Immobilie
  • Kosten für Renovierungen können Gewinn auffressen

1.4.2. Immobilien: Selber nutzen

Solltest du eine Immobilie besitzen oder gerade ab bezahlen, jedoch selber bewohnen, gibt es trotzdem Möglichkeiten deinen Geldbeutel etwas aufzubessern. Da ich die Immobilie die ich mit meiner Familie bewohne ebenfalls selber ab bezahle, sind dies die Wege welche ich als erstes ausprobieren möchte. Hier werde ich natürlich ebenfalls Dokumentieren welche Schwierigkeiten/Erfolge ich erlebt habe.

Folgende Möglichkeiten stehen zur Verfügung wenn man seine Immobilie nicht vermieten möchte.

  • Airbndn: Ein Zimmer vermieten
  • Die Immobilie für einen Filmdreh anbieten
  • Anbauen, Produzieren, Arbeiten im Eigenheim
  • Mit einer Photovoltaik Anlage Strom erzeugen

Hier werde ich die einzelnen Themen für dich noch einmal in einen Extra Beitrag behandeln.

2. Ertrag aus Arbeitsinvestments

Es gibt passive Einkommen die nicht durch Geldkapital ermöglich werden, sondern mit Zeit- und Arbeitskapital ermöglicht werden. Diese benötigen manchmal auch etwas Geldkapital, jedoch ist ein Großteil des Investments deine Arbeitszeit, Mühe und Talent.

2.1. Bloggen, schreiben, teilen, Filmen

Einer der Möglichkeiten aus seiner Zeit ein passives Einkommen zu erzeigen ist es einen Blog zu betreiben. (Wie ich hier). Dieser Blog kann dann entweder durch das einblenden von Werbung wie auch durch Affiliate-Links Geld erzeugen. Hierfür ist es aber notwendig, das man viel Zeit in die Texte investiert. Diese sollten Suchmaschinen-optimiert werden. Die Texte sollten den Lesern einen Mehrwert geben, damit diese auch gerne gelesen werden. Als erstes ist es wichtig, viele Besucher auf seine Seite zu bekommen. Hierbei muss man natürlich auch die aktuellen Gesetze beachten. Wie z.B. die DSVGO allein wegen den Cookies. Hier habe ich gute Erfahrung mit WordPress gemacht. Um Geld mit der Seite zu generieren, kannst du Google Adsense (Banner) schalten, Affiliate Links einbinden oder aber später die Seite verkaufen. Neben den klassischen (veralteten) Blog gibt es natürlich auch den Vlog. Welcher z.B. auf Youtube stattfindet.

Vorteile:

  • Man lernt mit den generierten Content (Inhalt)
  • Keine/wenige laufende Kosten

Nachteile:

  • Dauert lange bis Seite gefüllt ist
  • Es dauert bis Besucher kommen
  • Muss beworben werden

Risiko:

  • Domain kostet monatlich Geld
  • Drohende Abmahnungen bei Missachtung von Gesetzen.

2.2. Digitale Infoprodukte verkaufen (Ebooks, Webinare…)

Ähnlich wie bei den Affiliatemarketing hast du hier auch Links welche mit deinem Konto verbunden sind. Jedes Produkt, welches über diesen Link gekauft wird, bringt dir eine Provision auf dein Konto. Hierfür brauchst du keinen Blog, Vlog oder eine andere art Homepage. Du kannst die Links in Foren, Blogs, Social-Media oder Kommentaren teilen. Achte jedoch hierrauf, dass dies nicht überall gerne gesehen ist. Vor allem wenn dein einziger und erster Beitrag in einer Gruppe “Werde Reich durch diesen Link/Willst du 1.000 EUR machen PM me!” ist. Wirst du schnell rausfliegen.

Hier hat Gary Vaynerchuck einmal gut erklärt, wie man auch durch Links Geld machen kann: Bevor du alle zuspammst und allen auf die Nerven gehst, werde zuerst als positives Mitglied der Gruppe angesehen. Also hier ist meine Anweisung wie du auch langfristig erfolgreich deine Links verteilst ohne gebannt zu werden. Werde Mitglied einer Gruppe und studiere die Beiträge. Versuche auf Fragen möglichst hilfsbereit und ehrlich zu Antworten. Erst wenn du wahrgenommen und bekannt geworden bist, kannst du auch anfangen auf deine Produkte hinzuweisen. Aber nur, wenn es auch passt und in dem aktuellen Fall helfen würde.

Vorteile:

  • In der Regel keine Kosten

Nachteile:

  • Registrierung oft Komplex
  • “Ruf” muss erarbeitet werden

Risiko:

  • Mann kann bei zu penetranter Werbung “gebannt” werden

2.3. Digitale Arbeit verkaufen (Fotos, Grafiken)

Wenn du ein guter Fotograf oder anderweitig künstlerisch tätig ist kannst du hiermit auch Geld verdienen. Es gibt Seiten wie www.shutterstock.com oder www.gettyimages.de hier lädst du deine Fotos hoch und bietest diese zum Kauf an. Klingt einfach? Ist es aber leider nicht. Deine Fotos müssen erst einmal durch einen gewissen Filter kommen. Hier wird Beleuchtung, Farbeinstellungen etc geprüft. Damit nur qualitativ hochwertige Fotos in die Datenbank aufgenommen werden. Eine weitere Herausforderung ist es, hier aufzufallen und Fotos zu bringen die auch gebraucht werden. Wenn du unter 300 hochwertige Fotos hoch-lädst, wird nicht viel rausspringen. Bedenke aber: Wenn du eh ein Hobbyfotograf bist, kannst du dies hier auch zu Geld machen. Das gleiche gilt übrigens auch für dich, wenn du gerne Grafiken erstellst. Hier kannst du z.B. “Print on Demand” T-Shirts entwerfen. (Z.B. bei Merch by Amazon, Spreadshirt, RedBubble)

Hier ein paar Tipps: 1. Schaue dir aktiv deine Umgebung an. Wo werden hier wohl “Stockfotos” (gekaufte Bilder) benutzt. Kannst du diese nachbauen? 2. Gib nicht auf. Mache hier wirklich solange weiter, bist du die 300er Marke geknackt hast. 3.Streue: Lade deine Bilder auf verschiedene Plattformen hoch. Dies erhöht deine Chancen 4. Produziere auch passende Fotos zu aktuellen/bevorstehenden Ereignissen. Damit die Kunden Fotos für Ihre aktuell-bezogene Werbung haben. Also wirklich “Passiv” kannst du bei diesem passiven Einkommen nicht sein.

Vorteile:

  • Gut mit Hobby kombinierbar
  • Gute Fotos/Grafiken können über Jahre Profit bringen

Nachteile:

  • Nur für gute Fotografen/Grafiker
  • Neben Qualität muss noch der Bedarf da sein

Risiko:

  • Abmahnung wegen fehlender Rechte (Modelrelasevertrag, Foto von fremden Eigentum, Markenrechtsverletzungen etc)

2.4. Freelancer werden / Digitale Dienstleistungen

Bist du gut in deinem Beruf? Hast du eine Gabe und Talent? Dann kannst du dies zu Geld machen. Registriere dich

Vorteile:

  • Du verdienst Geld mit deiner Hingabe

Nachteile:

  • Nicht wirklich passiv
  • Englischkenntnisse erforderlich

Risiko:

  • Könnte Probleme mit festen Arbeitgeber geben

• Fiverr: https://www.fiverr.com/

 

2.5. Onlinehandel oder Trashtalk

Du kannst natürlich auch über Ebay oder Amazon Produkte verkaufen. Entrümpel am besten erst einmal deinen Keller, Dachboden und die Garage. Wenn du hier erfolgreich verkauft hast, kannst du überlegen ob es sich lohnt auf Flohmärkten “Schnäppchen” zu jagen. Hierzu empfehle ich einmal die Videoreihe “#Trashtalk” von Gary Vaynerchuck. (Link: https://www.youtube.com/watch?v=VVFb4pVy_4s)

Bedenke jedoch, dass du hier immer das Risiko hast, dass du etwas nicht zu dem Preis verkaufen kannst, den du dir wünscht. Daher empfiehlt es sich, nie für ein Produkt mehr als 1 EUR zu zahlen. Es sei denn du bist ein echter Spezialist der den Wert eines Produktes mit Sicherheit kennt und auch schon den passende Käufer hierfür kennt.

Ich konzentriere mich erst einmal auf das entrümpeln.

Ebay https://www.ebay.de/
Amazon https://www.amazon.de/

Vorteile:

  • Du schaffst Platz
  • Du erlernst Verkaufsskills

Nachteile:

  • Du kriegst nicht alles verkauft
  • Preise nicht immer wie gewünscht
  • Vor allem Amazon ist schwierig und nicht alle Produktklassen sind hier erlaubt

Risiko:

  • Abmahnung
  • Probleme mit Käufern (hatte ich bisher nicht. 🙂 )

2.6. Dienstleistungsnomade

Dies ist eine etwas komplexere Angelegenheit, und der Sparfaktor ist größer als der Verdienst. Kann sich aber durchaus lohnen. Hierfür schaffst du dir erst einmal einen Überblick über alle deine Ausgaben. Hier rede ich von deinen Versicherungen, Gas und Strompreisen. Wenn du diese zusammengefasst hast gehst du auf ein Vergleichsportal. Z.B. Link: check24

Hier vergleichst du nun die Preise und wechselst den Anbieter. Hiermit ist es aber leider noch nicht getan. Denn die Angebote sind ehrlich gesagt in der Regel Zeitlich limitiert. D.h. du Zahlst für gut 1 Jahr einen besseren Preis und dann ändert sich der Tarif. Zum Glück ist dies auch mit einer Kündigung und erneuten Wechsel möglich zu umgehen.

Wenn du also gut im Organisieren bist, und dir auch garantiert 1 Datum im Jahr merken kannst, sind das gut 50-60 EUR die du in einer Stunde verdienst. Das schöne an dem Vergleichsportal im Link: Die Provision die normalerweise der Vertreter bekommt wird mit dir geteilt. Also gleich doppelt toll. Der Link ist ein Affiliate Link, d.h. ich bekomme eine Provision, wenn du einen günstigeren Anbieter findest und dich darauf einlässt ab nun regelmäßig deinen Tarife zu vergleichen.

Vorteile:

  • Sinkende Kosten
  • Deine Verträge bleiben Aktuell

Nachteile:

  • Du musst an den rechtzeitigen Wechsel denken
  • Verträge können unübersichtlich sein

Risiko:

  • Kündigung verpassen
  • Probleme mit Dienstleistern

 

Weiterer Affiliate Link: Bis zum 03.12.2018 Kannst du ein Konto bei der Comdirect eröffnen und bekommst 100 EUR Begrüßungsgeld. Plus weiterer Vorteile wenn du mindestens 5 Transaktionen tätigst. (Z.b. Einzahlungen). Ich werde dies Nutzen um für 2 Jahre etwas Geld zu besparen, was dann investiert werden kann. Ob ich dann bei dem Konto bleibe hängt von den Nutzen und folgenden Kosten ab. Lese hier die Voraussetzungen die du benötigst: Comdirect.

3. Funnel, Webinare, Onlinemarketing

Für Profis, oder welche die es werden wollen, gibt es die Möglichkeit einen sogenannten “Funnel” zu erstellen. Diese laufen alle nach dem Schema F. Es wird ein Infoprodukt erstellt, welches Gratis ist. Dies ist in der Regel entweder ein “Webinar” (aufgezeichnet), ein Ebook oder ein “Gratis”-Buch wo du nur die “Versandkosten” bezahlst. Diese Produkte sind in der Regel auch nicht schlecht.

Es handelt sich oft um Zusammenfassungen der 5 besten Bücher auf dem Markt zu dem jeweiligen Thema. Hierzu werden oft Digitale-Assistenten beauftrag die Informationen zusammenzufassen. Um dieses Gratis-Produkt zu erhalten gibst du dann deine E-Mail-Kontaktdaten Preis. Am Ende oder während des Produktes wird dann nächste Schritt verkauft. Sei es ein weiteres Buch, Zugang zu einer Lernplattform oder aber Coachings. Da der Content der Gratisprodukte in der Regel sehr gut ist, benutze ich diese um mich “Kostenfrei” fortzubilden.

Leider ist besonders in Deutschland immer noch die “Fake it until you Make it” Mentalität auch bei Namen haften Anbietern des Marktes. Zu oft habe ich gemerkt wie wirklich auf eine billige Art und weise der Kunde für Dumm verkauft wird. Ich habe erlebt wie bei angeblich ausverkauften Schulungen Reihen gesperrt wurden damit die Besucher bei Fotos näher aneinander Sitzen. Bei “Live” Webinaren die zu unterschiedlichen Zeiten stattfanden waren in der Chatbox selbst bei unterschiedlichen Themen immer die gleichen Namen und Kommentare, die gar nicht zu dem Video passten und nur so gingen: “Oh Toll”, “Toller Kontent” und “Ich habe mich gleich registriert”. Zudem weitere wirklich schlecht gemachte auto Antworten auf E-Mails. Wenn du hiermit Geld verdienen möchtest rate ich dir, dich von der Masse abzuheben und aufzuhören deine Kunden für Dumm zu verkaufen.

Vorteile:

  • Bietet dir und deinen Kunden einen Mehrwert

Nachteile:

  • Aufwendig (Homepage, Funnelpage, Gratisprodukt etc…)
  • Ist ein richtiges Gewerbe
  • Benötigt viel Wissen

Risiko:

  • Kundenreklamationen
  • Es gibt sehr viel “Unfug” im Web

4. Umfragen

Hierzu nur kurz gesagt: Die Idee, durch Umfragen Geld zu verdienen finde ich überall im Netzt. In der Regel führt dann ein Affiliate Link zu den entsprechenden Seiten. Ein paar habe ich getestet und bin immer wieder zum gleichen Ergebnis gekommen. Es werden hier Centbeträge getarnt als hohe Punktzahlen verdient. Trotz intensiver Bemühungen hat es bei keiner Seite je zu dem Auszahlungswert gereicht. Schade eigentlich. Solltest du andere Erfahrungen gemacht haben und hier nebenbei wirkliches Geld verdienen lass es mich wissen. Meiner Meinung nach ist dies Humbug, den ich nicht bewerben möchte.

 

Lass mich wissen, welche Wege du schon probiert hast. Welche Erfahrungen hast du gesammelt? Ich freue mich auf deine Kommentare.

 

Hinweis:

Der Artikel enthält Affilliate Links. Diese helfen mir diesen Blog zu Finanzieren und dir weiterhin Tipps zu geben.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.